Oster- Rückschau

8 Apr

Inzwischen habe ich es hinter mir. Sowohl das längst fällige Gespräch mit meinen Eltern (Artikel folgt) als auch die Osterfeiertage. Gott sei Dank. Wenn ich noch Zweifel am Suchtcharakter der Essstörungen gehegt haben sollte, so sind sie mit dem vergangenem Wochenende endgültig ausgeräumt worden. Es waren laaaange Tage, hungrige Tage, anstrengende Tage. Natürlich herrschte eine gewisse Spannung beim Essen. Versteckte Blicke (man WILL mich ja nicht beobachten, tut es aber), dreimaliges Nachdenken bevor man einen Kommentar abgibt etc.

Das üblichemehr oder weniger subtile Gefrage „willst du heute kein osterbrot“? „Ist das nicht ein bisschen wenig?“ (aber selbst genauso wenig essen!)… Ich schwankte ständig zwischen gereizt, depressiv, oder einfach nur müde hin- und her. Oder alles auf einmal. Von Gedanken an Kekspackungen und Marmeladentoasts verfolgt. Nur war das Haus ständig voller Menschen, jeder Apfel, der „fehlt“ fällt irgendwem auf und meine extra importierten „Vorräte“ hatte ich bereits am ersten Nachmittag „verbraucht“. Zwei „Anfälle“ die zum Teil nicht mal als solche zu klassifizieren sind innerhalb von knapp 5 Tagen lösen schon starke Entzugserscheinungen aus…Und gleichzeitg habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich meine deprimierte Miene, nach der mir zumute ist, nicht vor meinen Eltern verstecke, da sie sich im Moment sowieso so viele Sorgen meinentwegen machen. Andereseits- ich bin auch nicht permanent für ihr Wohlergehen verantwortlich, das sollte ich endlich mal kapieren.

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