Motivation…

22 Mrz

Stagnierende Motivation. Hassliebe. Ich hänge noch in der Warteschleife, mache mir Gedanken darüber, was wieder alles schiefgehen kann. Ob man mir glauben wird oder nicht, wie die anderen Patienten sind, wann es überhaupt losgehen soll. Noch habe ich keine Zusagen.

Und wie es meine Eltern aufnehmen werden. Diese Woche soll die „Vorstellung“ stattfinden. Kürzlich musste ich sie wegen eines Geburstages besuchen kommen und mir ist dabei wieder klar geworden, das sie KEINE Ahnung haben und aus allen Wolken fallen werden. Noch bin ich finanziell völlig von ihnen abhänigig, noch bin ich in Erklärungsnot, wie es mit meiner Diplomarbeit aussieht etc, und auch deswegen haben sie es verdient, zu wissen, was mit ihrer Zeit/Geld etc. hier passiert. Und weil ich diese Heimlichkeiten satt habe. Es war einfach anstrengend am Wochenende.

Und ich kann mir nicht vorstellen, für drei Monate von der Bildfläche zu verschwinden, ohne zumindest eine gewisse Offenheit an den Tag zu legen.

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2 Antworten to “Motivation…”

  1. Mausflaus 22. März 2010 um 8:20 PM #

    deine eltern werden das doch wohl gut finden, sie wollen schließlich auch dass du gesund wirst!

    welche klinik hast du dir eigentlich ausgeguckt?

  2. inbetweenme 22. März 2010 um 10:14 PM #

    kann deine Gedanken bezüglich deiner Eltern absolut nachvollziehen. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, weil ich meinen Eltern nicht noch mehr/zusätzliche Sorgen bereiten wollte. Irgendwann habe ich jedoch begriffen, dass ich endlich aufhören muss, mich um ihr und endlich anfangen muss um mein Wohlergehen zu kümmern. Naja, war damals stark gekoppelt. Es war eine wahnsinnige Erleichterung, als sie Bescheid wussten. Die Erklärungsnot kenne ich nur zu gut: Warum bin ich immer noch nicht mit dem Studium fertig? Und danach, wieso habe ich immer noch keinen Job?. Hier ist sehr viel Druck dabei, den ich mir selbst – auch heute noch mache. Inzwischen ist es aber schon so viel besser, weil ich weiß, dass die Menschen, die mir nahe stehen, wissen was los ist und mir daher keine Vorwürfe machen, sondern mir Verständnis entgegen bringen und mich in meinem Weg ermutigen. Kann das also nur empfehlen ;).

    Wie Mausflaus denke ich auch, dass, auch wenn sie vielleicht besorgt sind oder Angst haben, deine Eltern deine Entscheidung bestimmt am Ende gut finden können… in

    Ansonsten fügt sich alles bestimmt von selbst irgendwie. Wenn du erst einmal die Bewilligung der Klinik hast… und was das „dir Glauben“ angeht, vllt. erinnerst du dich daran, was ich dir in einem deiner anderen Beiträge geschrieben habe… keiner der Ärzte/Therapeuten hat jemals so viel an meiner Krankheit gezweifelt wie ich selbst… es sind Experten, die die Tricks und Verdrängungsmechanismen gut kennen.

    Ich drücke dir feste die Daumen, dass du bald deine Bewilligung bekommst und nicht all zu lange auf deinen Platz warten musst!

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