Ferne Ufer

9 Mrz

Im Moment empfinde ich alle Menschen um mich herum mehr oder weniger als Anstrengung. Ich versuche, mit ihnen zu reden, zu lachen, zuzuhören…aber in Wirklichkeit berührt mich nichts davon. Meistens muss ich mich gerade zu disziplinieren, nicht wieder mit meinen Gedanken abzuschweifen- zum nächsten Einkauf, Anfall, Kalorien, Bücher,wasauchimmer- um wenigstens die Fassade der geistigen Anwesenheit nicht ganz in sich zusammenstürzen zu lassen. Ich mag und schätze meine Freunde wirklich, aber zur Zeit ist ihr Leben mit dem meinen nur noch lose verbunden- ich befinde mich an einem fernen Ufer und kann ihre Rufe über’s Wasser nur noch leise und verzerrt hören. Und hin und wieder beschließe ich, dass das wohl auch nicht so wichtig ist.

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