Geschichtliches I

17 Feb

Die alten Römer haben sich während ihrer ausufernden (Fr)Essgelage regelmäßig übergeben. Damit dannach Platz für den nächsten Gang war.Angeblich lagen sie auch beim Essen auf einer bestimmten Seite und zwar jener, auf der sich der Magenausgang nicht befand, um erst verzögert ein Sättigungsgefühl  zu empfinden.

Das Ganze war aber, anders als die Bulimie kein heimliches Ritual- nein, es kamen zuerst die Sklaven und brachten lange Federn und dann hat man sich gemeinschaftlich ausgekotzt. Dann aß man weiter.  Wahrscheinlich haben die meisten schon davon gehört. Ich finde es trotzdem erwähneswert, weil es wieder einmal zeigt, welche  „Rituale“ gesellschaftlich durchaus legitim sind, je nachdem um welche Gesellschaft es sich handelt. Unter Umständen sogar so etwas wie das absichtliche Erbrechen…

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3 Antworten to “Geschichtliches I”

  1. lucymes 17. Februar 2010 um 11:02 PM #

    …was nicht bedeutet, dass ich dadurch die Symptomatik herunterspielen möchte! Es macht mich nur nachdenklich…

  2. Mausflaus 18. Februar 2010 um 1:12 AM #

    naja, Saufgelage sind ja auch „Tradition“, das ist ja auch nix anderes als Unmengen zu konsumieren und dann zu kotzen.

  3. lucymes 18. Februar 2010 um 7:26 PM #

    stimmt…hatte ich völlig vergessen.

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